
Die Rechte des Hundes – 20 Jahre später
Die „Rechte des Hundes“ entstanden 2002 unter Mitwirkung von Dr. Erik Zimen und den ersten CANIS-Student:innen. Ziel war es, zentrale Bedürfnisse und Ansprüche von Hunden aus einer Perspektive zu formulieren, die den Hund nicht lediglich als Objekt menschlicher Haltung oder Erziehung betrachtet, sondern als fühlendes und eigenständiges Lebewesen mit individuellen Bedürfnissen, Interessen und Handlungsmöglichkeiten. In den vergangenen Jahren stießen sie auf großes öffentliches Interesse und wurden von zahlreichen „Hunde-Institutionen“ mit Einverständnis von CANIS übernommen.
- Doch sind diese „Rechte“ heute noch zeitgemäß?
- Was genau bedeutet es, wenn wir von Rechten für Hunde sprechen?
- Welche Erkenntnisse aus Wissenschaft, Ethik und Praxis sollten dabei berücksichtigt werden?
- Welche Fragen müssen heute möglicherweise anders beantwortet werden als vor mehr als 20 Jahren?
Die Veranstaltung versteht sich als Einladung zum gemeinsamen Nachdenken, Diskutieren und Weiterentwickeln – über Hunde, über unser Verhältnis zu ihnen und letztlich auch über die Frage, wie wir als Menschen mit den Lebewesen umgehen wollen, für deren Wohlergehen wir Verantwortung übernommen haben.
Vielleicht ist es an der Zeit, die „Rechte des Hundes“ neu zu formulieren.
